
Zur Geschichte
Das Sägewerk Heinrich Jäck besteht seit mehr als 100 Jahren. Schon in 4. Generation entwickelt sich das Familienunternehmen an seinem angestammten Standort im idyllischen Holzbachtal.
In den Anfängen war das Sägewerk mit leistungsfähigen Turbinen und einer Dampfmaschine ausgestattet. Da das Holz per Pferdefuhrwerk transportiert wurde, gehörten Stallungen, Pferdeweiden, eine Schmiede und ein Weiher - so gesehen eine komplette Landwirtschaft - zum Sägemühlenbetrieb mit dazu.
Mitte der 60er Jahre brachten stabile Stromnetze und motorisierte Fahrzeuge andere Arbeitsverhältnisse mit sich. Arbeitsabläufe wurden technisiert und dadurch rationalisiert. Der Einsatz von Staplern und Kränen erleichterte zudem die schwere Handarbeit.
Die Entwicklung
Bis 1990 lag der Produktionsschwerpunkt auf der Fertigung von Bauhölzern für Zimmereien. In den Zimmererbetrieben wurden ganze Dachstühle abgebunden. Mehr und mehr finden diese Arbeiten heute in sogenannten Abbundzentren statt, denen das Sägewerk Heinrich Jäck als leistungsstarkes Partnerunternehmen zur Seite steht.
In der Holzindustrie ging der Trend in den vergangenen zwei Jahrzehnten hin zu immer größeren Betrieben. Kleinere Werke konnten nur durch ein besonderes innovatives Konzept überleben.
Das Sägewerk Heinrich Jäck begann daher bereits Ende der 80er Jahre damit, bis dahin weniger bekannte » Nadelholzarten zu vermarkten. Douglasie und Lärche wurden immer beliebter und ergänzten die Produktpalette.
In dieser Zeit begann die Firma Jäck, Rohmaterialien (» Balken, Bretter, Dielen) weiter zu bearbeiten und als veredelte Produkte zu verkaufen. So wurden im neu geschaffenen » Hobelwerk Nut und Feder » Böden sowie besondere » Schalungen und Sonderprofile angefertigt. Die Veredelung bekam einen immer höheren Stellenwert, verlangte aber auch zunehmend nach technisch trockener Ware.
In heutiger Zeit besitzt das Sägewerk Jäck zwei eigene Trockenkammern. Ein Heizkraftwerk vor Ort (400 kW) wird mit eigenen Hackschnitzeln betrieben und heizt die » Trockenkammern.
Zur Gegenwart
Heute werden die Anforderungen an den Rohstoff Holz immer größer. Möglichst schnell möchte der Kunde seine gefertigte Ware. Wichtig sind daher moderne Arbeitsabläufe und es ist entscheidend, dass an den verschiedenen Produktionsorten Arbeitsprozesse ineinandergreifen. Standardisierte Produkte, aufbewahrt in temperierten Lagerhallen sind unsere nächsten Ziele.
Holz ist als nachhaltiger und natürlicher Rohstoff sehr beliebt. Vor allem auch deshalb, weil bei der Verarbeitung des Rohstoffes Holz bis hin zum Endprodukt keinerlei Abfallstoffe entstehen. Alle Nebenprodukte (wie z. B. Hackschnitzel und Sägespäne) sind wiederum wertvolle Rohstoffe.
Das Sägewerk Heinrich Jäck legt großen Wert darauf, Kunden einen leicht verständlichen Zugang zu der Materie Holz zu ermöglichen.
Dies geschieht z. B. durch: